2.6 Leistungszeichen Schweißhund auf Naturfährte (SwN und (SwN) ) *



Der Hund muss zweimal ein Stück Schalenwild erfolgreich nachgesucht haben.

Die Länge der Fährten muss zusammengerechnet mind. 1000 Meter betragen und als 12 Stunden oder eine Übernachtfährte sein.

Zusätzlich muss der Hund einmal bei einer Schweißarbeit am frischen Wundbett eines noch nicht verendeten Stückes Schalenwild zur Hetze geschnallt werden.

Er muss dem Stück laut mind. 100 Meter folgen, und ein wehrhaftes, krankes Stück anhaltend stellen und verbellen, bis es erlegt werden kann oder ein schwaches, krankes Stück niederziehen.

Es ist möglich, die erforderlichen Leistungen bei unterschiedlichen Arbeiten zu zeigen.

So kann eine Arbeit nur aus einer Riemenarbeit bestehen, eine andere Arbeit eine lange Hetze nach kurzer Riemenarbeit, eine dritte Arbeit nach Stellen eines wehrhaften Stückes Schalenwildes ohne schwierige Riemenarbeit und ohne Hetze.

Hunde, die Gelegenheit haben, an schwachem Schalenwild (vor allem Rehwild) zu arbeiten,
können auch ein Leistungszeichen erhalten, wenn sie die Anforderungen der Riemenarbeit, einschließlich zuverlässigem Hetzen und Niederziehen erfüllt haben.

Das Leistungszeichen wird dann in eine Klammer ( SwN ) gesetzt.

Als wehrhaftes Schalenwild gilt Schwarzwild, außer schwache Frischlinge (bis ca. 20 kg),
Rotwild außer Kälber, Dam-und Sikahirsche, Gamswild außer Jährlinge und Kitze, Muffelwidder.

Die Leistung des Hundes ist von 2 Jägern zu bezeugen. Mit einem speziellen Vordruck (bereits unter Downloads eingestellt) beantragt der Hundeführer das Leistungszeichen beim Verband für Kleine Münsterländer Vorstehhunde e.V. über die Landesgruppe der er angehört.

Das Formblatt kann unter Downloads heruntergeladen werden.

Formblatt hier herunterladen